Was sagt die Sprachwissenschaft zu "Hör zu, Bakabu"?


"Hör zu, Bakabu" - Album 1& 2
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Das Projekt aus sprachwissenschaftlicher sicht

"Hör zu, Bakabu" verfolgt das Ziel der sprachlichen Frühförderung im gesamten deutschsprachigen Raum. Innerhalb dieses Projektes entstehen Liederalben mit umfangreichen Begleitbüchern.
Zwei von geplanten vier Alben sind bereits erschienen. Über 250.000 Kinder singen, tanzen und spielen bereits zu den Liedern und eignen sich so automatisch sowohl Grundzüge als auch Feinheiten der deutschen Sprache an.
Bakabu, der lustige Ohrwurm begleitet dabei die Kinder durch die Lieder.

Durch das Wiederholen speziell erarbeiteter, evaluierter und praxiserprobter Liedtexte werden Kindern auf spielerische Art Begriffe, Satzzusammenhänge und Strukturen der deutschen Sprache beigebracht. 

 

SPIELERISCHES LERNEN

Die Lieder werden eigens für Kinder im Alter von ca. 2 bis 10 Jahren getextet, komponiert und produziert. Durch gekonnte Reduktion des verwendeten Instrumentariums entsteht ein moderner, transparenter und neuartiger Stil in Sachen Kinderlied. Die Themen und Inhalte sind für den Einsatz im Kindergarten (Hort) sowie in der Volksschule ausgewählt und auf Alltagssituationen der jungen Zielgruppe abgestimmt. Die Kinder lernen dabei unbewusst und beinahe nebenbei, mit Sprache richtig umzugehen. Durch die Verknüpfung von Text und Musik sind die Lied-Inhalte „mehrfach kodiert“, und eben diese Struktur macht die Inhalte besser memorierbar. Die mitreißenden Rhythmen und die eingängigen Melodien dienen als Transporter der Sprachgrammatik.

 

3 KOMPETENZSTUFEN

Pädagoginnen und Pädagogen schätzen das neue Konzept - nicht zuletzt auf Grund der flexiblen Anwendbarkeit. Das gesamte Projekt baut auf drei Kompetenzstufen auf, die im Vorfeld von der Sprachwissenschaftlerin Mag.a Barbara Rössl-Krötzl eigens erarbeitet wurden. Auf jedem Album von „Hör zu, Bakabu“ befinden sich 15 Lieder, wobei jeweils fünf in die erste, fünf in die zweite und fünf in die dritte Kompetenzstufe fallen. Das unterscheidet „Hör zu, Bakabu“ von anderen Kinderliedern: Obwohl Spaß und Freude am Singen im Vordergrund stehen, liegt hierin nicht das einzige Ziel, sondern auch der Weg zu einem leichteren und besseren Spracherwerb.

 

DAS ZIEL

Das sprachdidaktische Potenzial von Musik soll gezielt an PädagogInnen herangeführt werden, Kindern Spaß bereiten und sie dadurch spielerisch beim Spracherwerb unterstützen.

ZUSAMMENFASSUNG

▶ Ziel: Sprachliche Frühförderung für alle Kinder

 

▶ 2 von 4 Alben sind bereits erschienen. 

 

▶ Über 250.000 Kinder arbeiten erfolgreich in Kindergärten und Volksschulen mit den Liedern.



Bakabu in der praxis

Barbara Rössl-Krötzl

Sprachwissenschaftlerin. Studium der Instrumentalpädagogik und der Allgemeinen Sprachwissenschaft.

Bakabu in der Praxis
Wie arbeiten PädagogInnen mit den Alben "Hör zu, Bakabu" im Kindergarten? Mehr dazu im Video.



Die Methode: Durch Singen Sprache lernen

Grafik Bakabu Entstehung eines Liedes
Entstehung eines Bakabu-Liedes

 

Ein Haupt-Aspekt von „Hör zu, Bakabu“ ist die gezielte Vermittlung grammatischer Strukturen und Formen. Der Weg liegt jedoch nicht in formalen, schulischen Grammatikübungen, sondern im kindgerechten Darbietungsformat des Liedes, mit dem auch die Pädagoginnen vertraut sind. Für die Kinder sollen beim Singen der Lieder in jedem Fall Spiel, Spaß und Bewegung im Vordergrund stehen.

Zusätzlich werden im gesungenen Text sowohl die typischen Betonungsmuster, als auch die melodischen Eigenschaften der Sprache verdeutlicht. Dies erleichtert den Kindern das (unbewusste) Erkennen der strukturellen Regelhaftigkeiten des Deutschen und dessen grammatikalischer Prozesse. Die Lied-Inhalte sind durch die Verknüpfung von Text und Musik „mehrfach kodiert“ - der gesungene Text bleibt leichter im Gedächtnis, wird als Ohrwurm oft wiederholt und dadurch geübt.

 

INNOVATIVE ELEMENTE 

Das Projekt beinhaltet aus sprachwissenschaftlicher Sicht zwei innovative Elemente und schließt damit eine bestehende Lücke im sprachdidaktischen Repertoire der Elementar- und Primarpädagogik:

 

1. Verdeutlichung und Nutzung der sprachrhythmischen Merkmale des Deutschen – der Prosodie – durch eine speziell auf die Sprache abgestimmte Vertonung.

Der Sprachrhythmus einer Sprache enthält wichtige Informationen über ihre formalen und strukturellen Charakteristika. Er ist somit ein wichtiger Steigbügel für den Einstieg in die Grammatik - ein Bereich, der besonders für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache eine bekannte Herausforderung darstellt. Die Fokussierung auf bestimmte sprachliche Elemente wird im Projekt besonders auch durch den Einsatz spezieller kompositionstechnischer Effekte erzielt (Wiederholung bzw. Refrain, Nutzung der Metrik, Pausensetzung etc.). 

In der Sprachförderung wird bislang die Relevanz einer frühen Sensibilisierung für sprachrhythmische Informationen noch unterschätzt (vgl. Knapp, Werner & Kucharz, Diemut & Gasteiger-Klicpera, Barbara, 2010). „Hör zu, Bakabu“ möchte das sprachdidaktische Potenzial der musikalischen Aspekte von Sprache an die PädagogInnen gezielt heranführen.

 

2. Die Liedtexte werden im Sinne des entwicklungsnahen Ansatzes modelliert und systematisiert. Dass Kinder nur diejenigen sprachlichen Strukturen aufgreifen können, die in Reichweite ihrer Entwicklung stehen, findet in der Systematisierung der Lieder Berücksichtigung. 

Als wissenschaftliche Grundlage für die Aufbereitung der sprachlichen Elemente und Strukturen dienen die empirisch gesicherten Lernstufen des kindlichen Zweitspracherwerbs (z.B. Grießhaber, 2010). Im Hinblick auf eine größtmögliche Praktikabilität und Realitätsnähe wird im vorliegenden Projekt ein 3-Stufenmodell gewählt, das den PädagogInnen in Form von vier Liederalben zur Verfügung stehen soll. Ein besonderer Vorzug der drei-stufigen Aufbereitung der Lieder liegt fraglos in deren Kompatibilität mit den in den BESK-2.0-Versionen abgebildeten Lernstufenmodellen (Breit, Hrsg., 2011). Dies ermöglicht den mit der Sprachförderung betrauten Personen eine gezielte, auf die Ergebnisse aus der BESK-Beobachtung abgestimmte Auswahl der Lieder.

Die kleine Elin mit dem ersten Album von "Hör zu, Bakabu"
Die kleine Elin mit dem ersten Album von "Hör zu, Bakabu"

ZUSAMENFASSUNG

▶ Speziell kreierte Lieder zum systematischen Training von Sprachstrukturen und Sprachformen.

 

▶ Die 3-stufige Aufbereitung ist kompatibel zu BESK 2.0-Lernstufenmodellen

 

▶ Die Zweckentbundenheit der Sprache in Liedern bedeutet Entlastung und leichteres Lernen.

 

▶ Strukturierte Vorgaben dienen als Leitfaden für Pädagogen und Pädagoginnen.



DAS ZIEL: Optimale Vorbereitung und Unterstützung

„Hör zu, Bakabu“ möchte mit seinen speziell kreierten Liedern einen Beitrag zur systematischen, kindgerechten und lustbetonten Unterstützung von Sprachstrukturen und -formen bieten. Lieder besitzen durch ihr äußerst strukturiertes Format wie keine andere Gattung das Potential, die Strukturen und Formen der Sprache in einem streng formalen Schema darzubieten und dies gleichzeitig mit der vollen Ausschöpfung des Ästhetischen und Lustvollen zu verbinden. Der Gefahr, dass grammatische Aspekte im Kindergarten in Form von schulischen, streng formalisierten Grammatikübungen vermittelt werden, kann Sprache - eingebettet in Musik - nicht unterliegen.

 

Die Lieder sind so konzipiert, dass sie einen möglichst eindeutigen sprachlichen Input liefern, bestimmte Sprachkategorien jeweils in den Fokus stellen und andere sprachliche Ablenker möglichst geringhalten bzw. ausschalten. Dieser Ansatz folgt damit im weitesten Sinne den Prinzipien der Kontextoptimierung, wie sie für die sprachtherapeutische Arbeit vorgeschlagen werden (vgl. Motsch, 2010).

 

Freude an Sprache und Musik zu gewinnen steht bei "Hör zu, Bakabu" an erster Stelle. Die Zweckentbundenheit der Sprache in Liedern bedeutet für so manches Kind eine Entlastung. Beim Singen eines Liedes ist es für das Kind nicht erforderlich, eigene Lösungen für sprachliche Äußerungen zu kommunikativen Zwecken zu finden. So können die Kinder ihre Aufmerksamkeit deutlicher auf die Feinheiten der Sprache richten, sie wahr- und aufnehmen.

 

Die Lieder bieten nicht nur den Kindern eine optimale Unterstützung. Auch den Pädagoginnen sollen sie als eine konkrete Hilfestellung für die gezielte Sprachförderung dienen. Mit ihrer strikten Strukturvorgabe können die Lieder Pädagoginnen in ihrer Suche nach gezielten Förderangeboten für bestimmte sprachliche Elemente entlasten.

Elin bastelt ihren Bakabu
Elin bastelt ihren Bakabu

ZUSAMMENFASSUNG

▶ Musizierende Kinder haben eine geringere Neigung zu AD(H)S und Legasthenie, höhere auditive und visuelle Daueraufmerksamkeit und weisen verbesserte Impulskontrolle auf.


▶ Musizierende Kinder haben deutlich höhere Lese- und Rechtschreibkompetenzen, sowie weniger Sprachprobleme.


▶ Musik wirkt sich auf die anatomische und funktionelle Ausreifung des Gehirns und der Hörareale aus.



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